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Inge und Michael
20. November 2014
20.10. bis 2.11.2014 Die erste Besonderheit war, dass wir bei der Planung der Safari unsere Wünsche einbringen konnten. Die waren: Kein Reiterdenkmal, keine Shoppingtouren, keine zooähnlichen Fotoshootings in Parks; also nichts von der Stange. Für Harry war klar: Dann müssen wir ins Kaokoveld auf Spurensuche. Ein spannendes und aufregendes Erlebnis. Und da standen sie dann auch, plötzlich und unerwartet hinter einem Gebüsch. Elefanten, Giraffen, Kudus, absolut selten zu sehende Bergzebras, dann wieder eine Meute Paviane, Sringböcke links und Oryx rechts. Aug in Aug mit den Tieren! Man hatte das Gefühl, dass sie uns genauso beobachten, wie wir sie. Einem frei lebenden Elefanten sich auf 15 Meter zu nähern hinterlässt Erinnerungen und man wird sich jetzt, nach dem Urlaub, bewusst wie einmalig diese Erlebnisse waren. Wir werden bestimmt für einige Zeit keine Lust verspüren, in einen Zoo zu gehen. Die Freundlichkeit und Offenheit, mit der uns die Einheimischen (Harry kennt sie alle) ohne Vorbehalte entgegenkamen, ist uns immer noch in sehr angenehmer Erinnerung. Wenn man erst mal die Scheu verloren hat, entwickelt sich gleich ein herzliches Verhältnis. Wer einen Blick für die Landschaften entwickelt, dem werden auch die mehrstündigen Fahrten zu den Campsites nicht langweilig. Jede halbe Stunde ein total anderes Panorama. Und wenn dann Harry „seinen“ Baum gefunden hatte, gab es bei 40 Grad im Schatten ein eiskaltes Bier, Savanna oder Coke und das auch noch am zehnten Tag. Übrigens, die Verpflegung war perfekt. Ein großes Lob an Silke und Harry. Sie haben uns alles geboten um uns hautnah und ursprünglich ihr Land nahe zu bringen. Wie lange das noch in einer so freien und individuellen Gestaltung möglich sein wird, ist ungewiss. Wir bedanken uns bei Silke und Harry für das einmalige Erlebnis und freuen uns auf die nächste Dreiwochen- Safari. Inge und Michael
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