Malawi liegt zwischen Sambia, Tanzania und Mozambique im südöstlichen Afrika. Das „warme Herz Afrikas“ verbindet gastfreundliche Menschen, Nationalparks, Teeplantagen, Berglandschaften und den Malawisee.
Wir leben beim Kingfisher Inn nahe Mangochi. Von hier aus planen wir Ihre Safari persönlich – mit Camping, Lodges oder einer Kombination.
Safari und Naturschutz
African Parks hat gemeinsam mit der malawischen Regierung wesentlich zur Erholung der Tierwelt beigetragen. Die Arbeit begann 2003 in Majete, wo Wilderei viele Tierbestände stark geschädigt hatte. Besserer Schutz und die Wiederansiedlung von Elefanten, Nashörnern und Löwen brachten Leben zurück. Seit 2015 betreut die Organisation auch Liwonde und Nkhotakota.
Ein Meilenstein war die Umsiedlung von mehr als 520 Elefanten aus Majete und Liwonde nach Nkhotakota in den Jahren 2016 und 2017. Auch heute schützt African Parks Lebensräume, bildet Ranger aus und unterstützt die umliegenden Gemeinden. So verbindet sich die Safari in Malawi mit einer Geschichte des Wiederaufbaus.
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Der Malawisee – Lake of Stars
Der Malawisee wirkt vielerorts wie ein Meer: weites Wasser, sandige Strände, felsige Buchten und vorgelagerte Inseln. Mit rund 29.500 Quadratkilometern Fläche gehört er zu den großen Süßwasserseen Afrikas. Er erstreckt sich über etwa 560 bis 580 Kilometer, ist bis zu 75 Kilometer breit und erreicht im Norden eine Tiefe von rund 700 Metern. Seine Ufer teilen sich Malawi, Tanzania und Mozambique; dort ist er auch als Lake Nyasa beziehungsweise Lago Niassa bekannt.
Seinen Beinamen „Lake of Stars“ – See der Sterne – verdankt der See dem Forschungsreisenden David Livingstone. Häufig wird der Name mit den Lichtern der Fischerboote erklärt: Wenn die Fischer nachts hinausfahren, leuchten ihre Lampen wie unzählige Sterne auf dem dunklen Wasser. Dieses besondere Bild können Sie auch heute noch an vielen Abenden am See erleben.
Unter der Wasseroberfläche wartet eine außergewöhnliche Vielfalt an Buntbarschen. Viele dieser farbenprächtigen Fische kommen ausschließlich hier vor. Zum Schutz dieser einzigartigen Unterwasserwelt wurde im Süden der Lake Malawi National Park eingerichtet, der seit 1984 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört.
Schwimmen, Schnorcheln, Bootsfahrten und Aufenthalte auf Inseln wie Mumbo, Nankoma und Likoma ergänzen die Safaritage. Die einzelnen Seegebiete stellen wir weiter unten vor.
Mit dem Einbaum auf dem See
Malawisee · Abendlicht und Silhouetten am Ufer
Wildnis, Hochland und Malawisee
Entdecken Sie die Regionen nach Ihren Interessen:
Nationalparks & Wildnis
Tierbeobachtungen, Flusslandschaften und Zeit im Busch.
Majete Wildlife Reserve
Majete liegt im Süden Malawis im unteren Shire-Tal. Trockene Buschlandschaften, bewaldete Hügel und Flussufer bilden den Lebensraum für Elefanten, Büffel, Antilopen und große Raubtiere. Auf Pirschfahrten sind mit etwas Glück auch Löwen oder Leoparden zu beobachten.
Majete · Löwen im Busch
Liwonde National Park
Liwonde wird vom Shire River geprägt, der aus dem Malawisee nach Süden fließt. Entlang des Wassers wechseln sich Ufervegetation, offene Flächen und Waldgebiete ab. Elefanten kommen zum Trinken an den Fluss, Flusspferde liegen im Wasser und an den Ufern lassen sich Krokodile sowie viele verschiedene Vögel beobachten.
Besonders abwechslungsreich ist die Kombination aus Pirschfahrt und Bootssafari: Vom Fahrzeug und vom Boot aus zeigt sich der Park aus unterschiedlichen Perspektiven. Auch die Rückkehr großer Raubtiere gehört zur Naturschutzgeschichte Liwondes.
Liwonde · Elefanten im Shire River
Nkhotakota Wildlife Reserve
Nkhotakota liegt im zentralen Malawi westlich des Malawisees. Bewaldete Hügel, Flusstäler und der Bua River geben dem Reservat einen ursprünglichen Charakter. Die dichte Vegetation macht Tierbeobachtungen anders als in offenen Savannen: Hier lohnt es sich, aufmerksam auf Spuren, Geräusche und Bewegungen zwischen den Bäumen zu achten.
Durch umfangreiche Wiederansiedlungen, darunter Hunderte Elefanten, wurde die Tierwelt des Gebiets gestärkt. Neben möglichen Wildtierbegegnungen steht das Erleben der Landschaft im Mittelpunkt.
Nkhotakota · Elefanten im Reservat
Nkhotakota · Elefanten mit Jungtier
Kasungu National Park
Kasungu liegt in Zentralmalawi nahe der Grenze zu Sambia. Wald- und Buschlandschaften mit offenen Grasflächen prägen den Park; rund um Lifupa gehört auch Wasser zur Landschaft. Vegetation und Tierbewegungen bestimmen die Beobachtungsmöglichkeiten. Der Park eignet sich besonders für Gäste, die Campingleben und ruhige Naturerlebnisse schätzen.
Kasungu · Büffelherde im Nationalpark
Berge, Plateaus & Wälder
Wandern, weite Ausblicke und Malawis grüne Hochlagen.
Zomba-Plateau
Über der früheren Hauptstadt Zomba erhebt sich ein grünes Hochplateau mit Waldwegen, Bächen, Wasserfällen und Aussichtspunkten. Die Höhenlage sorgt für einen deutlichen landschaftlichen Kontrast zu den tiefer gelegenen Safari- und Seegebieten. Bei klarer Sicht öffnen sich weite Ausblicke über Zomba und die umliegenden Ebenen.
Das Plateau eignet sich für kürzere Spaziergänge ebenso wie für längere Wanderungen mit einem lokalen Guide. Unterwegs bleibt Zeit für Pflanzen, Vögel und Pausen an schönen Aussichtspunkten.
Zomba-Plateau · Wasserfall im Grünen
Mulanje-Massiv
Das Mulanje-Massiv erhebt sich eindrucksvoll über die Teefelder und Dörfer im Süden Malawis. Steile Felswände, bewaldete Hänge und Wasserläufe machen schon den Blick vom Fuß des Berges zu einem Erlebnis. Weiter oben öffnet sich eine andere Welt aus Hochflächen und markanten Gipfeln.
Sie müssen keine Gipfeltour unternehmen, um Mulanje kennenzulernen. Je nach Kondition sind Ausflüge am Bergfuß, Wanderungen zu Wasserfällen oder anspruchsvollere mehrtägige Touren möglich. Längere Bergwanderungen erfordern eine sorgfältige Planung mit lokalen Guides und passender Ausrüstung.
Südliches Hochland · Tee und Berglandschaft
Nyika-Plateau & Nyika National Park
Im Norden Malawis zeigt Nyika eine überraschende Hochlandlandschaft: sanft geschwungene Hügel, offene Grasflächen und kleine Waldinseln reichen bis zum Horizont. Die Höhenlage bringt ein kühleres Klima als am See mit sich. Je nach Jahreszeit verändern Blüten, Wolken und das Licht die Stimmung auf dem Plateau.
Zebras und Antilopen wie Eland und Pferdeantilopen gehören zur Tierwelt; auch für Vogelbeobachter ist Nyika interessant. Pirschfahrten und geführte Wanderungen verbinden Landschaft und Wildtierbeobachtung.
Nyika-Plateau · Weite Hügellandschaft
Dzalanyama Forest Reserve
Südwestlich von Lilongwe liegt Dzalanyama, ein hügeliges Waldgebiet mit Miombo-Vegetation. Waldwege, Bäche und felsige Höhen laden dazu ein, das Tempo zu reduzieren. Besonders Vogelbeobachter finden hier eine andere Artenzusammensetzung als in den Flusslandschaften oder am Malawisee.
Ein Aufenthalt eignet sich für Spaziergänge, geführte Wanderungen und ruhige Stunden im Grünen. Gerade am Anfang oder Ende einer Malawi-Reise ist Dzalanyama eine reizvolle Alternative zu einer weiteren Nacht in der Stadt.
Dzalanyama · Wald und Bachlauf
Malawisee & Inseln
Strände, Buchten, Fischerdörfer und Inselzeit.
Cape Maclear & Chembe
Cape Maclear liegt auf der Nankumba-Halbinsel am südlichen Malawisee. Das Fischerdorf Chembe, Sandstrände, felsige Buchten und vorgelagerte Inseln prägen die Landschaft. Hier liegen Dorfleben und Naturerlebnisse nahe beieinander: Am Ufer werden Boote vorbereitet, während draußen auf dem See die Inseln und Berge die Kulisse bilden.
Eine Bootstour eröffnet Einblicke in den Lake Malawi National Park und seine Uferlandschaft. Je nach Ausflug lassen sich Fischadler beobachten oder geeignete Schnorchelplätze besuchen.
Chembe · Boote am Malawisee
Chintheche & Nkhata Bay
Das nördliche Seeufer bietet unterschiedliche Landschaften und Aufenthaltsorte. Rund um Chintheche prägen lange Sandstrände, Bäume und ein weiter Blick über das Wasser die Atmosphäre. Hier lässt sich eine Reise mit ruhigen Tagen am See ergänzen, bevor es weiter in den Norden oder zurück nach Zentralmalawi geht.
Nkhata Bay liegt an einer geschützten Bucht und ist ein lebendiger Hafenort. Boote, kleine Geschäfte und das Leben am Ufer machen den Ort interessant für Gäste, die neben der Landschaft auch Alltag erleben möchten. Die Umgebung bietet je nach Unterkunft Möglichkeiten für Bootsausflüge und Wasseraktivitäten.
Chintheche · Sandstrand am Malawisee
Mumbo Island
Mumbo liegt im Lake Malawi National Park vor Cape Maclear. Felsen, kleine Buchten und die Insellandschaft machen den Aufenthalt zu einer ruhigen Ergänzung nach Safaritagen. Die Insel ist per Boot erreichbar und bietet eine einfache, naturnahe Inselatmosphäre.
Mumbo Island · Wohnen zwischen Felsen und See
Likoma Island
Likoma ist malawisches Gebiet nahe dem östlichen Seeufer in den Gewässern vor Mozambique. Hier verbinden sich Strände und Buchten mit bewohnten Orten und Geschichte. Die St.-Peter-Kathedrale ist ein markantes Bauwerk und ein besonderer Kontrast zu den kleinen Dörfern der Insel.
Neben ruhigen Tagen am Wasser können Spaziergänge und Besuche auf der Insel den Aufenthalt bereichern. Likoma ist eine eigene Reiseetappe: Die Anreise per Flug oder Boot braucht Planung und zusätzliche Zeit.
Likoma Island · Leben am Seeufer
Mangochi, Senga Bay & Salima
Am südlichen Malawisee rund um Mangochi wechseln sich Strände, Dörfer und Unterkünfte am Wasser ab. Hier liegt beim Kingfisher Inn in Bolera Village auch die Basis von Rafiki X-Dream Safaris. Die Region ist ein Ausgangspunkt für Aufenthalte am See und für die Verbindung mit Liwonde oder dem südlichen Hochland.
Weiter nördlich erschließt Salima das zentrale Seeufer. Senga Bay bietet Sandstrände und verschiedene Unterkünfte am See.
Mangochi · Bei Kingfisher Inn
Tee & Kultur
Landschaft, Handwerk und Einblicke in den Alltag.
Satemwa & die Teeplantagen von Thyolo
Zwischen Blantyre und Mulanje liegen die grünen Teegebiete von Thyolo. Reihen sorgfältig geschnittener Teebüsche ziehen sich über die Hügel und bilden einen starken Kontrast zur Buschlandschaft der Schutzgebiete. Ein Aufenthalt gibt Gelegenheit, diese Landschaft zu Fuß zu erleben und mehr über eines der wichtigen landwirtschaftlichen Produkte Malawis zu erfahren.
Bei Satemwa lässt sich ein Besuch mit einer Tee-Verkostung verbinden. Dabei lernen Sie unterschiedliche Tees und die Schritte vom Anbau bis zur Verarbeitung kennen. Spaziergänge auf dem Estate und eine Übernachtung etwa im Huntingdon House können die Etappe ergänzen.
Thyolo · Teeernte in den Plantagen
Mua Mission & KuNgoni Centre
Mua Mission und das KuNgoni Centre verbinden Kulturvermittlung, Geschichte und Kunsthandwerk. Das Museum und die Holzschnitzkunst eröffnen einen Zugang zu Malawis Traditionen, der eine Reise um mehr als Landschaften und Wildtierbeobachtungen bereichert. Ein geführter Besuch hilft dabei, Hintergründe und Zusammenhänge besser zu verstehen.
Die Ausstellungen und Arbeiten der Künstler verdienen einen Besuch mit Zeit.
Mua Mission · Kunst und Kultur
Mua Mission · Kungoni Centre of Culture and Art
Dedza & Begegnungen unterwegs
Dedza liegt in einer Hochlandlandschaft und ist besonders für seine Töpferei bekannt. Dort lassen sich handwerkliche Arbeit und Keramik entdecken, die auch an vielen anderen Orten Malawis verwendet wird. Ein Besuch eignet sich als abwechslungsreiche Pause auf einer Fahrt durch Zentralmalawi.
Auch Märkte und kleinere Orte entlang der Route geben Einblicke in den Alltag: in angebotene Lebensmittel, Handwerk und den Austausch zwischen Menschen. Beim Fotografieren ist das Einverständnis der Beteiligten wichtig. Nahe Dedza gibt auch die Felskunst von Chongoni Einblicke in die Geschichte der Region.
Unterwegs in Malawi · Einblicke in den Alltag
Dedza Pottery · Keramik und Begegnungen
Malawi persönlich erleben
Diese Reisebeispiele lassen sich an Ihre Wünsche anpassen:
Die Beschreibungen der Reisegebiete wurden am 13. Oktober 2026 anhand von Malawi Tourism und African Parks geprüft. Aktivitäten und Unterkünfte stimmen wir für jede Reise persönlich ab.